The Dog House Multihold Test | CasinoRevizor
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Mit 96,06 % hat The Dog House Multihold die niedrigste Auszahlungsquote der gesamten Reihe — rund einen halben Prozentpunkt unter dem Original. In Geld: Auf 100 Spins zu je 3 € — der Einsatzstufe, die deutschen Spielern ab 21 Jahren offensteht — liegt der rechnerische Verlust bei 11,82 € statt bei 10,47 €. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber über 1.000 Spins schon ein Unterschied von 13,50 €, und es geht in die falsche Richtung, obwohl der Slot ausdrücklich als die aufwendigere Fassung verkauft wird.

Bezahlt wird dieser halbe Prozentpunkt mit der Multihold-Mechanik: Die Freispiele beginnen auf einem Feld und können sich auf bis zu vier gleichzeitig laufende Spielfelder ausdehnen, wobei klebende Multiplikator-Wilds auf die neu freigeschalteten Felder kopiert werden. Pragmatic Play hat hier also nicht einfach ein Design ausgetauscht, sondern die Bonusrunde umgebaut.

The Dog House Multihold — Test von CasinoRevizor

Unser Urteil

Multihold ist die interessanteste Bonusrunde der Dog-House-Familie, weil sie sich entwickelt statt nur abzulaufen. Wenn früh ein Wild mit 3-fachem Multiplikator liegt und dann ein zweites Feld aufgeht, wird dieses Wild mitkopiert — der Wert der Runde springt in einem einzigen Schritt, ohne dass ein neuer Treffer nötig wäre. Diese Progression hat kein anderer Titel der Reihe.

Zwei Dinge sprechen dagegen. Erstens die 96,06 %, die schlechteste Quote der Familie. Zweitens die Bauweise: Das Grundspiel ist ausdrücklich Beiwerk. Es gibt dort nichts zu erleben außer der Wartezeit, und der Slot wurde erkennbar mit der Annahme entworfen, dass die meisten Spieler sich den Bonus für das 100-Fache des Einsatzes kaufen. Wer bei einem deutschen Anbieter spielt, kann das nicht — und zahlt damit die schlechtere Quote für ein Feature, das er seltener zu Gesicht bekommt als vorgesehen.

Die Eckdaten

Merkmal Wert
Softwarehaus Pragmatic Play
Auszahlungsquote (RTP) 96,06 %
Schwankung hoch
Aufbau 5 Walzen, 3 Reihen
Gewinnlinien 20
Höchstgewinn bis zum 9.000-fachen Einsatz
Freispiele 7 zu Beginn, bei 3 Bonussymbolen
Kernmechanik klebende Multiplikator-Wilds, die auf neue Spielfelder kopiert werden
Bonuskauf üblicherweise 100-facher Einsatz, wo zulässig

Der Höchstgewinn von 9.000-fach liegt über dem Original mit 6.750-fach und unter Dog or Alive mit 10.000-fach. In Euro hängt er von der Einsatzstufe ab, die Ihnen in Deutschland offensteht: 9.000 € bei 1 €, 27.000 € bei 3 € und 45.000 € bei 5 € pro Spin.

Wie die vier Spielfelder zusammenwirken

Drei Bonussymbole starten die Freispiele mit sieben Runden auf einem einzigen freigeschalteten Feld. Landen während des Features weitere Scatter, öffnet sich jeweils ein zusätzliches Feld, und jedes neu freigeschaltete Feld bringt ein bis drei zusätzliche Freispiele mit.

Der entscheidende Punkt ist nicht die Zahl der Felder, sondern der Kopiervorgang: Alle Wilds, die auf dem zuletzt freigeschalteten Feld liegen, werden auf das neue Feld übertragen und bleiben dort für den Rest der Runde kleben. Alle Wilds tragen dabei einen 2- oder 3-fachen Multiplikator, im Grundspiel wie im Bonus.

Daraus ergibt sich die Reihenfolge, auf die es ankommt. Erst Wilds sammeln, dann Felder öffnen — und nicht umgekehrt. Ein zweites Feld, das aufgeht, während das erste noch leer ist, bringt fast nichts außer ein bis drei Extraspins. Ein zweites Feld, das aufgeht, während zwei 3-fach-Wilds liegen, verdoppelt die Substanz der Runde in einem Zug. Steuern lässt sich das nicht; es erklärt aber, warum dieselbe Zahl von Freispielen hier zu extrem unterschiedlichen Ergebnissen führt.

Warum die übliche Empfehlung in Deutschland nicht funktioniert

In fast jeder Beschreibung dieses Slots steht derselbe Rat: Kauf den Bonus, statt ihn zu erdrehen. Der Preis liegt üblicherweise beim 100-Fachen des Einsatzes. Die Logik dahinter ist sauber — der Slot besteht aus seinem Feature, und das Grundspiel ist reine Wartezeit, für die man bezahlt.

Im legalen deutschen Segment ist diese Funktion nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 verboten. Damit bleibt Ihnen nur der Weg über das Grundspiel — bei einem Titel, dessen Grundspiel ausdrücklich nicht dafür gebaut wurde, unterhaltsam zu sein. Dazu kommen die weiteren Vorgaben: kein Autostart, fünf Sekunden Pause zwischen zwei Drehs, 5,3 % Einsatzsteuer auf jeden Einsatz und ein gestaffelter Höchsteinsatz, der seit dem 1. Juli 2026 gilt — 1 € von 18 bis 20 Jahren, 3 € ab 21, bis zu 5 € erst nach 90 Tagen ohne Auffälligkeiten und nur unter gesonderter Beobachtung durch den Anbieter. Wer eine Stunde lang durchklickt, schafft höchstens 720 Spins: bei 3 € sind das 2.160 € Umsatz und rechnerisch 85,10 € Verlust, bei 5 € sogar 3.600 € und 141,84 €. Das ist in beiden Fällen der höchste Stundenwert aller hier besprochenen Slots, weil die Quote die niedrigste ist.

Unsere Schlussfolgerung ist deshalb unbequem, aber ehrlich: Unter deutschen Bedingungen ist Multihold der schwächere Kauf. Sie bekommen die niedrigste Quote der Reihe, ohne die Funktion, für die diese Quote gesenkt wurde. Bei einem Anbieter ohne deutsche Konzession existiert der Bonuskauf zwar — dort gibt es aber weder Einsatzdeckel noch Einzahlungsgrenze noch eine Sperrmöglichkeit, die tatsächlich greift.

Österreich und die Schweiz

In Österreich unterliegt das Online-Automatenspiel dem Glücksspielgesetz und damit dem staatlichen Monopol. Ausländische Anbieter sind praktisch erreichbar, verfügen aber über keine österreichische Konzession; Gerichte haben Verträge mit ihnen wiederholt als nichtig eingestuft. Die deutsche Einsatzstaffel gilt dort nicht — Bonuskauf und beliebig hohe Einsätze sind bei ausländischen Anbietern verfügbar, mit allen Risiken, die eine fehlende inländische Aufsicht mit sich bringt.

In der Schweiz regelt das Geldspielgesetz den Markt; nicht bewilligte Angebote werden auf DNS-Ebene gesperrt. Das Gesetz richtet sich an die Veranstalter, nicht an die Spieler — strafbar macht sich also niemand, der spielt. Gewinne bei ausländischen Anbietern sind allerdings als Einkommen steuerpflichtig, was bei einem 9.000-fachen Höchstgewinn kein theoretischer Punkt mehr ist.

Für wen The Dog House Multihold passt

Passt, wenn Sie Bonusrunden mögen, die sich aufbauen, statt einfach abzulaufen. Das Kopieren klebender Multiplikator-Wilds auf neue Spielfelder ist eine echte Progressionsmechanik und der beste Grund, diesen Titel gegenüber dem Original zu wählen. Auch dann, wenn Sie hohe Schwankung bewusst suchen und ein Budget haben, das lange Leerstrecken aushält.

Passt nicht, wenn Sie im deutschen Lizenzsegment spielen. Dort fällt der Bonuskauf weg, für den dieser Slot konstruiert wurde, und Sie behalten die schlechteste Auszahlungsquote der Reihe. Es passt außerdem nicht, wenn Sie ein aktives Grundspiel erwarten — das gibt es hier nicht — und nicht, wenn Sie enttäuschte Bonusrunden schlecht wegstecken: Ein Feature, das mit schwachen Wilds startet, endet regelmäßig unter seinem eigenen Wert, egal wie viele Felder noch aufgehen.

Verantwortungsvoll spielen

Der Erwartungswert ist negativ, bei diesem Titel spürbarer als bei den übrigen der Reihe. Die Progression der Bonusrunde erzeugt zusätzlich ein Gefühl von Kontrolle, das keine Grundlage hat: Wie viele Felder aufgehen und wann die Wilds liegen, entscheidet allein der Zufallsgenerator. Es gibt keine Einsatzhöhe, keinen Zeitpunkt und keine Spielweise, die daran etwas ändert. Legen Sie deshalb Einsatz, Spinzahl und Verlustgrenze fest, bevor Sie das Spiel öffnen, und nutzen Sie bei deutschen Anbietern die Einzahlungsgrenze von 1.000 € pro Monat als das, was sie ist — eine Obergrenze, nicht ein Ziel. Dass sie sich unter Voraussetzungen anheben lässt und dass seit Juli 2026 auch höhere Einsatzstufen möglich sind, ist kein Grund, beides auszureizen.

Wer eine Pause braucht, kann sich in Deutschland über die Sperrdatei OASIS und in der Schweiz über die Spielsperre eintragen lassen; bei Anbietern ohne inländische Konzession greift keines von beiden. Kostenlose und anonyme Beratung steht in allen drei Ländern zur Verfügung, ausdrücklich auch für Angehörige — in Deutschland bei der BZgA unter 0800 1 37 27 00.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Auszahlungsquote von The Dog House Multihold?

96,06 %. Bei 100 Spins zu je 3 € sind das rechnerisch 11,82 € Verlust, bei 1 € entsprechend 3,94 € — der schlechteste Wert der Dog-House-Reihe.

Wie viele Spielfelder gibt es im Bonus?

Bis zu vier. Sie starten mit sieben Freispielen auf einem Feld; weitere Scatter während des Features schalten zusätzliche Felder frei, jedes davon bringt ein bis drei zusätzliche Freispiele.

Was passiert mit den Wilds, wenn ein neues Feld aufgeht?

Die Wilds vom zuletzt freigeschalteten Feld werden auf das neue Feld kopiert und bleiben dort für den Rest der Runde kleben. Jedes Wild trägt einen 2- oder 3-fachen Multiplikator.

Kann ich den Bonus kaufen?

Bei Anbietern ohne deutsche Konzession üblicherweise ja, zum 100-fachen Einsatz. Im legalen deutschen Segment ist der Bonuskauf verboten — dort bleibt nur der Weg über das Grundspiel.

Wie hoch ist der maximale Gewinn?

Bis zum 9.000-Fachen des Einsatzes — in Deutschland also 27.000 € auf der 3-Euro-Stufe, 45.000 € bei 5 € und 9.000 € bei 1 €.

Lohnt sich Multihold gegenüber dem originalen The Dog House?

Wenn der Bonuskauf verfügbar ist, spricht die entwickelnde Bonusrunde dafür. Ohne Bonuskauf zahlen Sie eine um 0,45 Prozentpunkte schlechtere Quote für ein Feature, das Sie genauso selten sehen wie im Original.